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"Mütter des Grundgesetzes": Ausstellung ist in der 1. Etage des Rathauses zu sehen

Foto vom Plakat: Stadt Witten

Um 70 Jahre im Grundgesetz und verfassungsrechtlich verankerte Gleichberechtigung geht es in der  Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes", die jetzt bis zum 29. März in der 1. Etage des Wittener Rathauses zu sehen ist.

Auf 17 Plakaten werden Lebensbilder von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt. Diese vier weiblichen Mitglieder des Parlamentarischen Rates erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Damit wurde im Jahr 1949 nach heftigen Diskussionen im Vorfeld parteiübergreifend ein politisches Programm formuliert.

Engagement im Parlamentarischen Rat
„Ohne das Engagement der Vier im Parlamentarischen Rat und vieler weiterer Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es damals nicht dazu nicht gekommen“, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Cornelia Prill.

Die Ausstellung wurde anlässlich der ersten Preisverleihung des Helene Weber Preises am 5. Mai 2009 erstmals gezeigt und ist seitdem in ganz Deutschland unterwegs. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wurde die Ausstellung 2017 um dieses Thema erweitert und in Bezug auf die heutige Situation von Frauen in der Politik gestellt.

Weitere Infos findet man auf der Homepage zur Ausstellung im Internet.

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