Projekt Einzelansicht  - Stadt Witten

Unikat Klub/M. Strautz/K. Glathe - „Kulturschock“ Straßenkulturfestival in der unteren Bahnhofstraße

Der Bereich der sogenannten “Unteren Bahnhofstraße” in Witten ist geprägt von kleinen Ladenlokalen mit meist internationalen Inhaber*innen. Gemüseläden, Dönerbuden etc., aber auch der studentische Unikat-Klub als sozialer und kultureller Anker haben sich hier angesiedelt. Diese Bereiche der voneinander entfernt agierenden Menschen unterschiedlicher Kulturen sollten durch das Projekt miteinander in Kontakt gebracht werden, und zwar mit Hilfe der Kunst. Dazu wurde die untere Bahnhofstraße in ihrer nationalen Vielfalt ein Ort der Begegnung draußen und in leer stehenden Ladengeschäften.

Sowohl etablierte als auch neu in Witten beheimatete Kunstschaffende konnten ihre künstlerischen Arbeiten hier präsentieren. Wittener Künstler*innen aus vielen Nationen und Bereichen (Bands, Singer/Songwriter, Bildhauer*innen, Straßenkünstler*innen und Darsteller*innen) präsentierten sich auf diesem Fest der Wittener Bevölkerung. Im Rahmen des Festivals “Kulturschock” wurde besonders Wert auf die Beteiligung freier Künstler*innen aus Fluchtländern gelegt.

Alle zusammen sorgten auf der Fußgängerzone “Untere Bahnhofstraße” für Unterhaltung und Aufmerksamkeit, auch in den Ladengeschäften fanden Aktionen statt. Mit der gleichwertigen Präsentation neben teilweise etablierten Kunstschaffenden aus Witten gelang eine Integration, eine Gleichstellung und auch eine Öffnung hin zu Kunst aus nicht europäischen Kulturen, die vom Mainstream des Publikums vielfach als fremd empfunden wird. Hier wurden durch den direkten Kontakt zwischen Publikum, Künstler*innen und ihrer Kunst Barrieren abgebaut. Die Menschen hinter der Kunst wurden sichtbar.

Für Kinder gab es Mitmachaktionen z. B. bei Zirkusaktionen, oder Malen nach Zahlen mit einem Künstler, der durch einfache Techniken Kindern ihr Talent bewusst machte.

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