Projekt Einzelansicht  - Stadt Witten

Begleitausschuss beschließt Förderung von 12 Wittener Projekten

Demokratie leben

Der Wittener Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie hat beschlossen, dass in diesem Jahr wieder 12 Projekte gefördert werden.

Im mittlerweile fünften Jahr der „Partnerschaft für Demokratie Witten“ stellt das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend dafür wieder die Mittel aus dem Programm "Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit" bereit. Die Projekte sollen hauptsächlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. „Insgesamt wurden in Witten 15 Projektanträge von Vereinen, Verbänden und Initiativen aus dem Themenfeld Demokratie- und Toleranzförderung bei der Koordinierungs- und Fachstelle der VHS eingereicht“, berichtet Michael Lüning, Jugendhilfeplaner im federführenden Amt für Jugendhilfe und Schule. Auch im letzten Förderjahr seien wieder sehr kreative und innovative Projekte dabei.

Der Wittener Begleitausschuss hat beschlossen, dass davon 12 Einzelprojekte mit annähernd 40.000 Euro aus einem Aktiv- und Sozialfond gefördert werden. Weitere 5000 Euro wurden wieder für das Jugendforum bereit gestellt. Lüning bedauert, dass einige Antragssteller, die es ebenfalls verdient hätten, keinen Zuschlag erhalten konnten. „Der Begleitausschuss hat sich in einer intensiven Diskussion und Auswertung darum bemüht, möglichst viele Projekte finanziell zu unterstützen, doch die Mittel sind zu begrenzt, um noch mehr Projekte angemessen fördern zu können.“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet derzeit eine neue Förderrichtlinie für die Fortführung von „Demokratie leben!“ – mit dem Ziel, das Programm zu vereinfachen und mit klareren Strukturen und weniger Bürokratie neu auszurichten. „Wir werden das Programm ab 2020 auf drei Kernziele konzentrieren: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten und Extremismus vorbeugen“, erklärt Ministerin Franziska Giffey.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Witten hat beschlossen, dass das Bundesprogramm in Witten weiter geführt werden soll. Der Jugendhilfe- und Schulausschuss bestätigte in der Sitzung vom 06.05.19 mit einem politischen Beschluss die Fortführung der Partnerschaft für Demokratie Witten und die Beantragung von Fördermitteln aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!".
 

Die geförderten Projekte im Überblick:

  • Frauen helfen Frauen EN e.V.: Empowerment geflüchteter Frauen
    Die Frauenberatung EN ist ein unabhängiges Beratungsangebot für Frauen in Gewalt- und Krisen-situationen mit Standorten in Witten, Schwelm und Hattingen. Der Trägerverein Frauen helfen Frauen e.V. ist allgemein erfahren in der Projektdurchführung und –abwicklung, und hat beispielsweise wiederholt EU-Projekte im Themenkomplex „Frauen und Gewalterfahrungen“ erfolgreich umgesetzt. Im Rahmen des Projekts werden 4 Informationsveranstaltungen für geflüchtete Frauen in Unterkünften, Frauencafes oder Deutschkursen in einem Umfang von 50 Std. (Beratung, Begleitung) koordiniert und durchgeführt. Weitere Beratungen werden nach Bedarf angeboten. Kooperationspartner ist die Flüchtlingsbetreuung der Stadt Witten.
     
  • Ruhrtal Engel e.V.: Kinder Koch-Wettbewerb der Nationen
    Der Ruhrtal Engel e.V. ist seit mehr als 10 Jahren im Bereich der freien Kinderbetreuung in Witten aktiv. Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGBVIII.
    Bei dem Kochwettbewerb im Juni 2019 treten 8 Teams, bestehend aus jeweils 10 Kindern und je einem Teamleiter*in und einem Team-Paten, aus Wittener Grundschulen und Kindertreffs, gegeneinander/miteinander an. Es geht darum ein Gericht mit geringem Aufwand zuzubereiten. Jedes Team steht für eine andere Nation. Die Team-Paten unterstützen die 8 Teams mit landes-typischen Rezepten und Tipps und Tricks aus der Profi-Küche. Eine Jury aus engagierten Wittener Akteuren wird über den Ausgang des Kochwettbewerbs entscheiden. Ziel des Projektes ist es Kindern die Kultur ihrer Mitschüler*innen und Nachbarn näher zu bringen.
     
  • Schulverein Vormholz e.V.: Tambo, Tambo - eine Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf
    Der Schulverein Vormholz e.V. hat gemeinsam mit der Vormholzer Grundschule in den letzten Jahren verschiedene Projekte zum kulturellen und integrativen Miteinander durchgeführt. Im Rahmen der Projektförderung „Demokratie leben!“ soll das Mitmach – Projekt „Tambo, Tambo“ als ein unvergessliches Erlebnis für Kinder, Lehrer*innen und Eltern durchgeführt werden. Der Hauptförder-schwerpunkt liegt dabei im Bereich soziale Integration und interkulturelles Lernen. Die Kinder werden mit einfachen Trommelrhythmen, Liedern und Tänzen vertraut gemacht und beim Mitmach-Konzert im Juni 2019 sind auch die Lehrer*innen u. Familien der Kinder herzlichst eingeladen aktiv mitzumachen.
    Der Projektträger möchte den Schüler*innen ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl ermöglichen, damit sie soziale und kulturelle Grenzen überwinden und eine Steigerung des Selbstwertgefühls durch gemeinschaftlichen Erfolg erleben.
     
  • Kontrakt - Unternehmen für Bildung e.V.: Wir entscheiden mit! - Das Kontrakt-Demokratie-Wochenende
    Der Verein Kontrakt - Unternehmen für Bildung e.V. bezweckt die Förderung und Umsetzung von Maßnahmen, die der Integration und Bildung von förderungsbedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, insbesondere mit Migrationshintergrund dienen. Der Projektträger wird an dem geplanten Demokratie-Wochenende mit den Jugendlichen gemeinsam erarbeiten, wie das demokratische System in Deutschland funktioniert. Die Jugendlichen sollen verstehen, wie die politische Arbeit von der kommunalen bis zur Bundesebene aussieht und an welchen Stellen die Stimme eines einzelnen Bürgers greift. Sie sollen die Macht ihrer eigenen Stimme in einer Demokratie erkennen und zu nutzen lernen. Das Projekt Kontrakt lebt vor allem von den multikulturellen Hintergründen der jugendlichen Teilnehmer. Im Mittelpunkt des Wochenendes steht der Besuch des Landtags in Düsseldorf. So können die Jugendlichen Demokratie hautnah kennenlernen und politische Geschehnisse mit konkreten Orten in Verbindung bringen. Im Rahmenprogramm rund um den Landtagsbesuch soll dann vorallem die Rolle des einzelnen in einem demokratischen System verstanden und diskutiert werden. Begleitet wird das Demokratie-Wochende von einer Referentin für politsche Bildung, der Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz sowie den sozial-pädagogischen Coaches von Kontrakt.
     
  • Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V.: Theaterspiel „Auf die Bühne - hier kommen wir!“
    Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft werden in einem künstlerischen Vorhaben zusammen gebracht. Unter Leitung eines professionell besetzten Künstlerteams entwickeln ca. 35 Teilnehmende in den Ausdrucksformen Schauspiel, Tanz, Rhythmus und Maskenbau/Puppentheater ein Theaterstück. Das Projekt lässt die Teilnehmenden diverse Prozesse durchlaufen, von der Skripterstellung bis zur Bühnentechnik, stößt kulturelle Auseinandersetzung an und mobilisiert zu eigenen Aktionen. Die vermittelten Fähigkeiten zielen auch ab auf die Herstellung eines Gefühls von Selbstwirksamkeit bei den jungen Teilnehmenden. Die Erfahrungen der Akteure haben gezeigt, dass durch zielorientierte Theaterarbeit Sprachbarrieren und verschiedene soziale und kulturelle Hintergründe schnell zur Nebensache werden. Gerade für den sozial schwachen und als „Problemviertel“ gebrandmarkten Stadtteil Witten-Annen, in dem die Arbeit stattfindet, hat sich die gemeinsame Theaterarbeit als sehr fruchtbar erwiesen, auch für ansässige Familien, denen eine gesellschaftlich-kulturelle Teilhabe aus finanziellen Gründen erschwert ist.
     
  • Kanuclub - Lessingschule Bochum e.V.: Sportangebote zur Gemeinschaftsförderung
    Bereits im Jahr 2016 hatte der ehemalige Sportlehrer und ausgebildeter Kanulehrer, der seit 1985 im Auftrag des Deutschen Sportlehrer Verbandes e.V. Kanufortbildungen durchführt und sich ehren-amtlich in der Wittener Flüchtlingshilfe engagiert, die Idee, dass junge (unbegleitete) Flüchtlinge am Beispiel des Kanusports lernen sollten, die Sinnhaftigkeit von Regeln zu erkennen und damit die Wichtigkeit, diese zu befolgen (z. B. durch Sicherheitstrainings, Training von Retten und Bergen). Im aktuellen Jahr soll ein ähnliches Projekt mit anderen/neuen Schwerpunkten durchgeführt werden. Zwei Aspekte sollen dabei im Vordergrund stehen: unbegleitete junge Geflüchtete wurden wiederholt dabei beobachtet, ihre Freizeit in kleinen Gruppen – manchmal Alkohol trinkend – im öffentlichen Raum zu verbringen. Das Projekt zielt deshalb zum einen darauf ab, diesen Jugendlichen ein Angebot zur sinnvollen Freizeitgestaltung zu machen. Zum anderen soll das Projekt dabei helfen, dass geflüchtete Jugendliche durch die gemeinsame sportliche Betätigung einheimische Jugendliche, die ebenfalls am Projekt teilnehmen, kennen lernen. Im besten Fall sollen dauerhafte Freundschaften entstehen.
     
  • Partnerschaftsverein Witten e.V.: Internationales Jugendcamp - Gemeinsam für Respekt und Toleranz
    Der Partnerschaftsverein setzt sich grundsätzlich für die Kontakte zwischen Witten und seinen Partnerstädten ein. Die neun Partnerstädte sind Dagenham (England), Beauvais (Frankreich), Kursk (Russland), Mekelle (Äthiopien), Lev Hasharon (Israel), Mallnitz (Österreich), Tcezw (Polen), San Carlos Nicaragua und Bitterfeld-Wolfen. Der Jugendbeirat des Vereins kümmert sich vor allem um den interkulturellen Austausch zwischen Jugendlichen der Partnerstädte. Dabei spielt das internationale Jugendcamp in der Partnerstadt Mallnitz/Österreich eine wichtige Rolle. Eine Woche im Sommer treffen sich junge Menschen aus den Partnerstädten in diesem Camp. Zum einen sollen die Jugendlichen aus den unterschiedlichen Ländern sich durch gemeinsame Aktivitäten wie z. B. Wanderungen besser kennenlernen. Daneben finden aber auch Diskussionsrunden statt mit Themen wie z. B. politische Ziele im Herkunftsland, Genderrollen im eigenen und in den Partnerländern, die Bewahrung der Natur, etc.. Bereits bei der Gestaltung des Programms werden die Jugendlichen aktiv mitwirken. Die gemeinsamen Erlebnisse sollen die Jugendlichen zusammenschweißen und den Grundstein für nachhaltige internationale Freundschaften legen.
     
  • Förderverein der Hellwegschule e.V. : Förderung einer internationalen Schulkultur durch die Rucksack-Schule
    Mit diesem Projekt legt der Förderverein den Fokus innerhalb des Rucksack-Programms auf eine mannigfaltige Kultur des Zusammenlebens an der Hellwegschule. In der Rucksack-Gruppe werden aktuell viele Nationalitäten vertreten (z.B. Türkei, Polen, Russland, Syrien, Afghanistan). Jede Nationalität hat nicht nur eine unterschiedliche Sprache im "Rucksack", sondern auch verschiedene Sitten, Bräuche, Festlichkeiten sowie Vorstellungen in den Bereichen Schule und Erziehung. Diese Unterschiede sollen aufgegriffen und in der Rucksack-Gruppe einzeln betrachtet werden, um jeden Kulturbereich für sich zu würdigen. In einem weiteren Schritt werden Gemeinsamkeiten gesucht und ebenfalls versucht verschiedene Ansichten zu Sprache, Schulsystem, Erziehung u.v.m. aufzuarbeiten. Neben der allgemeinen interkulturellen Öffnung und dem kulturellen Austausch sind weitere Ziele dieses Programms eine stärkere Vernetzung der Eltern mit der Schule, ein Vertraut werden mit Bildungseinrichtungen, eine Förderung der Kommunikation zwischen Eltern und Schule, ein Abbau von Sprachbarrieren, die Förderung der Mehrsprachigkeit von Kindern und Eltern, ein Ausbau der Rolle von Eltern als Vorbilder des stetigen Lernens und ein allgemeiner Austausch zwischen Eltern mit oft ähnlichen Fragen, welche die Erziehung, das Lernen oder den Alltag betreffen. 
     
  • FSV Witten 07/32: Fußball für Integration und Teilhabe
    Der FSV Witten baut seit 1,5 Jahren eine Inklusionsmannschaft auf, die mittlerweile so weit ist, dass sie an Turnieren teilnimmt. Im Rahmen dieses Projektes will der Verein erstmals ein Turnier für Inklusionsmannschaften anbieten, bei dem eine Begegnung mit anderen Mannschaften stattfindet - in diesem Fall mit Mannschaften der U10-Junioren, die ihrerseits multikulturelle Mannschaften sind, in denen tägliche Integrationsarbeit geleistet wird. Die Begegnung auf dem Platz soll zum einen dadurch gefördert werden, dass Inklusionsmannschaften - bestehend aus Kindern mit und ohne Handicap - gegeneinander spielen. Die Begegnung neben dem Platz soll gefördert werden durch Angebote, die von den E-Junioren und den Kindern der Inklusionsmannschaften in den Spielpausen gemeinsam genutzt werden können. Durch Kontaktaufnahme mit den beteiligten Mannschaften sollen diese darauf vorbereitet werden, auf die Besonderheit des Angebots eingestellt werden.
    Diese Angebote sollen Aktivitäten sein, die für alle beteiligten Kinder eine Möglichkeit des Mitmachens bieten (Gemeinsame Dart-Ballon-Aktion, Button-Erstellung, Hüpfburg). Ein festlicher Rahmen soll dafür sorgen, dass alle Beteiligten das Turnier als etwas Besonderes in Erinnerung behalten und nachhaltige Erfahrungen ermöglichen.
     
  • Lichtburg Wetter e.V.: Filmprojekt „Über wessen Heimat reden wir hier?“
    Das Kulturzentrum Lichtburg e.V. ist ein gemeinnütziger Kulturverein und anerkannter Bildungsträger der freien Jugendhilfe, der sich seit 1992 in der Stadt Wetter (und darüber hinaus) kulturell engagiert. „Über wessen Heimat reden wir hier?“ ist ein Filmprojekt Projekt, dass Projektträger in Kooperation mit Yellow Count Production unter der Leitung von Filmemacher Christopher Deutsch durchführen wird. Im Rahmen außerschulischer Bildungsangebote sollen kleine Filmprojekte gemeinsam mit Jugendlichen, mit und ohne Fluchthintergrund, initiiert und fachkundig begleitet werden. Themen und Filmformate werden mit den Teilnehmern gemeinsam entwickelt. Ziel ist es, lebensnahen Inhalten und Sichtweisen junger Menschen mit Hilfe des Mediums Film künstlerisch Ausdruck zu verleihen, z.B. als Dokumentation, Reportage oder Kurzfilm. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-25 Jahren. Der Projektträger möchte einen kreativen Beitrag leisten und ein Projekt anbieten, welches geflüchtete und einheimische Menschen gleichermaßen anspricht: das kreativ handelnde Umgehen mit dem Medium Film. Ein Vorteil des filmischen Arbeitens ist, dass es bei der Erstellung eines Films in all den vielfältigen Facetten (von der Konzeptidee, schreiben eines Drehbuchs, Regie und Kameraführung, Nachbearbeitung wie Vertonung, Schnitt, Montage am PC) zu kreativen Prozessen kommt, für die sich gerade Jugendliche begeistern können und gemeinsam kreatives Schaffen erfahren.
     
  • Förderverein der Bibliothek Witten e.V.: Drei Steine - ein mahnendes Werk gegen Rechtsradikalismus
    Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der Bibliothek Witten. Die Ausstellung und Lesung beschäftigen sich inhaltlich mit der ausgezeichneten Graphic Novel „Drei Steine“ von Nils Oskamp. Beide Formate thematisieren autobiographisch die rechtsradikalen Bewegungen in den 1980er Jahren in Dortmund und die aktive Gegenhaltung des Autors. Die Ausstellung umfasst Exponate wie eine Multimediainstallation, Infotafeln und Dioramen. Sie war bereits an über 10 Orten zusehen, u.a. in der NS Gedenkstätte Wewelsburg. Um die Hauptzielgruppe für den Ausstellungs-besuch und die Lesung zu erreichen, werden Lehrkräfte und Schulklassen ab der Klasse 8 kontaktiert. Zu der Graphic Novel steht Begleitmaterial zur Verfügung mit dem sich die Schüler*innen im Rahmen des Unterrichts/der Ausstellung vor Ort aktiv auseinandersetzen sollen. Ziel ist es die rechtsradikalen Verhaltensmuster und Ideologien zu durchschauen und diesen somit präventiv entgegen zu wirken. Die Ausstellung wird vom 31.10. – 01.12.19 im Foyer der Bibliothek/Märk. Museum zu sehen sein.
     
  • Partnerschaftsverein Witten e.V.: Festival Bunte Vielfalt in Witten
    Der Partnerschaftsverein, der sich auf vielfältige Art und Weise für einen Austausch mit Menschen aus anderen Ländern in Zeiten des wachsenden Nationalismus einsetzt, was wichtiger ist denn je, bildet das Dach der Wittener Partnerschaftsvereine. Die organisierende Gruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und engagierten Wittener*innen, die bislang ehrenamtlich auch in verschiedenen sozialen Netzwerken gegen Rassismus aktiv sind. Bunte Vielfalt – durch den Aktionstag am 14.09.19, dem bundesweiten Tag der Demokratie, soll genau das gezeigt werden. Der Aktionstag mit Akteuren der Partnerschaftsvereine, Organisationen, einem Bühnenprogramm und internationalen Spezialitäten, soll ein großes Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzen. Alle, die am Aktionstag beteiligt sind, oder zum Aktionstag kommen, werden Teil dieses Zeichens, sie können sich untereinander vernetzen, um gemeinsam zu agieren. Die Gemeinschaft soll den Menschen Kraft geben und den Rücken stärken, wenn es darum geht, sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu positionieren. Die positive Ausstrahlung der Aktion soll Lust auf mehr machen, neugierig machen auf andere Kulturen und integrativ wirken.
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