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Für eine gelebte und gefeierte – Willkommenkultur: „Welcome Festival“ in der WERK°STADT setzt Zeichen für Toleranz

Willkommenskultur

Zum Jahresende hin wurde in der WERK°STADT und im Treff° mit einer Mischung aus Live-Musik und DJ-Sets wieder ein lautstarkes Zeichen für ein Witten der Willkommenskultur, der Vielfalt und der Toleranz gesetzt: Mit dem „Welcome Festival“ am Samstag, den 5. November 2016. Das Festival war erneut eine Kooperation der WERK°STADT, der Grenzfrei Gruppe Witten und der Hardenstein Gesamtschule. Es wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und die LAG Soziokultur gefördert.

So vielfältig und bunt wie die Gesellschaft, für die das Festival sich stark machte, las sich auch das Line-Up, das unter anderem mit Künstler_innen aus den Bereichen Rap, Punk und Rock begeistern könnte. Bands mit Wittener Lokalkolorit wie die Dead Koys (Emo-Rock/Punk) oder Farbfunk (Rapmusik) waren ebenso vertreten wie der überregional bekannte Musiker Der Wolf, der vielen noch mit Hits wie „Gibt’s doch gar nicht“ oder „Oh shit – Frau Schmidt“ im Ohr sein dürfte. Außerdem waren auf der großen Bühne im Saal noch folgende Acts zu sehen: Kumpel Anton (Liedermacher/Punk), The Phrasers (Alternative/Punkrock), Plöpp (Punk) und NeiT (Rap).

Wer im Anschluss an die Konzerte noch weiter feiern möchte, konnte die Nacht auf der Aftershowparty in der WERK°STADT Halle mit vielen großartigen DJs aus dem Bereich Minimal, Techno und Deep House zum Tag machen. Für fette Beats bis in die frühen Morgenstunden sorgten Jonathan, Neele Charon, Arne Schattenberg, Kopter, Gulian Just, Merita, Philip Zerr und Nata.

Das Musikfestival war einerseits Plattform der Begegnung und andererseits Ort der Informationen. Daher gab es neben dem musikalischen Schwerpunkt auch ein inhaltliches Rahmenprogramm. Wichtig war es, nicht der gängigen medialen Darstellung von unzulässigen Verallgemeinerungen zu folgen, sondern Einzelbiographien in den Blick zu nehmen. Das Festival trug daher den Appell, sich mit den Geflüchteten, die vor Ort in Witten leben, persönlich auseinanderzusetzen.

Ein Eintritt wurde nicht erhoben, aber das Organisationsteam freute sich über eine freiwillige Spende in Höhe von 5,00 Euro zur Unterstützung der regionalen Flüchtlingsarbeit in Witten und Umgebung.

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