Projekt Einzelansicht  - Stadt Witten

Projekte des Aktionsfonds Jugend 2013 sind verabschiedet

Jungendliche

Im Rahmen des vom Begleitausschuss des lokalen Aktionsplans Witten beschlossenen Aktionsfonds Jugend, sind die Entscheidungen über die Förderung der Microprojekte von Jugendlichen für 2013 gefallen. Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kinder- und Jugendparlaments, der Wittener Werkstadt als Projektträger und des Amtes für Jugendhilfe und Schule, hatte dabei die Qual der Wahl, da die Vielzahl der Ideen und die beantragten Fördermittel knapp über dem zur Verfügung stehenden Fördervolumen lag.
„Die Jugendlichen haben sich tolle Aktionen einfallen lassen und sehr kreative Projektideen eingereicht“, freut sich Michael Lüning von der internen Koordinierungsstelle der Stadt Witten und weist darauf hin, „dass mit der Entscheidung im Begleitausschuss des LAP die Fördermittel für die Jugendprojekte erfreulicherweise auf 10.000,- € aufgestockt wurden.“ Damit können in 2013 deutlich mehr Projekte von Jugendlichen gefördert werden als im vergangenen Jahr.

So erhält die Arbeitsgemeinschaft u14 des Kinder- und Jugendparlaments eine Förderung für das Projekt "Toleranz der Nationalitäten". Dabei soll eine Sticker- und Plakataktion an Schulen umgesetzt werden.
Des Weiteren wird in der Jugendeinrichtung Treff° ein Antirassistisches Musikfestival stattfinden.
Florian Backhaus wird ein Siebdruck-Workshop zum Thema Rassismus, Faschismus und Sexismus anbieten.
Am Schiller-Gymnasium sollen ebenfalls ein Workshops gegen Rassismus stattfinden, in denen eine Auseinandersetzung mit dem Thema in den Bereichen Graffiti, Theater und Musik umgesetzt werden soll.
In Kooperation mit dem Verein Grenzfrei, möchten Jugendliche im Treff° eine multikulturelle und subkulturpluralistische Musikveranstaltung unter dem Titel Punk´n Rap durchführen.
Interessant wird sicherlich die "Theatrale Stadtführung" von jungen Studentinnen durch das Wiesenviertel. Diese in das Wiesenviertelfest eingebundene Führung möchte mit theatralen, performativen und musikalischen Elementen an unterschiedlichen Stationen die kulturelle Identifikation, Stadt- und Viertelidentität, aber auch Zuwanderungsgeschichten und Fremdenfeindlichkeit, sowie persönliche Geschichten von Bürgerinnen und Bürgern in Witten erlebbar machen.
Am Albert-Martmöller-Gymnasium wollen sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines "DJ-Kurses" mit den Themen Toleranz und Demokratie auseinandersetzen.
Im August wird unter dem Titel "Destruktiva" ein audiovisuelles Festival stattfinden. Dabei sollen durch alternative Kunstformen die Besucher im Treff° einbezogen und so versucht werden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein tolerantes und vielseitiges Verständnis von Kunst und Kultur zu vermitteln.

Boris Graue vom Projektträger Werkstadt: „Wir werden die Jugendlichen bei ihren Projekten begleiten und unterstützen. Sie haben mit der Werkstadt eine Anlaufstelle und können unsere fachliche Beratung in Anspruch nehmen.“

Die Werkstadt und die Koordinierungsstelle werden weiter über die Umsetzung der Projekte des Aktionsfonds Jugend berichten.

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