Projekt Einzelansicht  - Stadt Witten

KSV-Projekt "Ringen um Toleranz und Freundschaft"

Ringen

Am 15.05.13 fand in der Husemann-Sporthalle die Abschlussveranstaltung des LAP-Projekts des KSV Witten statt. Im Rahmen der 23. Internationalen Stadtschulmeisterschaft hieß das Motto für die beteiligten Wittener Grund- und Förderschulen "Ringen um Toleranz und Freundschaft". Bereits im Vorfeld hat es an vielen Grundschulen Kreativ - und Malworkshops gegeben, in denen die Kinder ihre Sichtweise und Vorstellungen von Toleranz und Freundschaft im Ringersport an Leinwänden und Bildern zum Ausdruck gebracht haben. Die gesammelten Kunstwerke waren dann auch in der Husemannhalle zu bestaunen. Hunderte von Grundschülern kämpften derweil in zwei Altersklassen auf vier großen Matten um die Wittener Schulmeisterschaft. Alle Teilnehmer-/innen erhielten eine Urkunde, die ersten drei eine Medaille und die siegreiche Schule einen Pokal. Dazu gab es für die erstplatzierten Schulen Preisgelder.  
Der Ringkampfsport hat in vielen Teilen der Welt eine eine große Verbreitung, hohes Ansehen,  und eine lange Tradition. Viele in Witten lebende Migrantinnen und Migranten kennen den Ringkampfsport aus ihrem Heimatland und möchten ihn in ihrer neuen Heimat betreiben.
Die Teilnahme an der "Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen" und die vorgeschalteten sportspezifischen und interkulturellen Vorbereitungsaktivitäten eröffneten Schülerinnen und Schülern der Wittener Grund- und Förderschulen diese Möglichkeit.
In den letzten Jahren haben bis zu 500 Kinder aus bis zu 14 Wittener Grund- und Förderschulen an ähnlichen Projekten teilgenommen.  Es werden Geldprämien für die engagiertesten und erfolgreichsten Schulen ausgelobt.
Das bislang praktizierte Modell wurde modifiziert und im Sinne des Projekttitels "Ringen um Toleranz und Freundschaft" erweitert. Dazu haben Trainer und Übungsleiter der Wittener Vereine KSV Witten und SU Annen sowie des Ringerverbandes NRW und des Deutschen Ringer-Bundes sportartspezifische Vorbereitungsmaßnahmen in allen teilnehmenden Grund- und Förderschulen angeboten.
Daneben vermitteln Referenten in Zusammenarbeit mit den Schulen die künstlerisch erarbeiteten Integrations- und Gewaltpräventionsaspekte, die der Ringkampfsport beinhaltet, die durch ihn erkannt, entwickelt und erweitert werden:  Respekt, Höflichkeit, Freundschaft, Wertschätzung, Selbstbeherrschung, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Mut, Bescheidenheit, Ernsthaftigkeit ...
Dies erfolgte durch die kreative Erarbeitung des Themas "Arten und Formen, Geschichte, Tradition, sozialer und integrativer Stellenwert des Ringkampfes in Witten, Deutschland, Europa und weltweit". Alle Teilnehmer-/innen wurden mit Motto-T-Shirts ausgestattet. 

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