Projekt Einzelansicht  - Stadt Witten

Projekte des Aktionsfonds Jugend sind verabschiedet

Jugendliche

Im Rahmen des vom Begleitausschuss des lokalen Aktionsplans Witten beschlossenen Aktionsfonds Jugend, sind die Entscheidungen über die Förderung der Microprojekte von Jugendlichen gefallen. Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kinder- und Jugendparlaments, der Wittener Werkstadt als Projektträger und des Amtes für Jugendhilfe und Schule, hatte dabei die Qual der Wahl, da die Vielzahl der Ideen und die beantragten Fördermittel das zur Verfügung stehende Fördervolumen deutlich überschritt.
„Die Jugendlichen haben sich einiges einfallen lassen und sehr kreative Projektideen eingereicht“, freut sich Michael Lüning von der internen Koordinierungsstelle der Stadt Witten und bedauert gleichzeitig, „dass nicht alle eingereichten Projekte gefördert werden können.“

So erhielt ein Verschönerungs- und Graffitiprojekt rund um die Jugend- und Skaterfläche Haldenweg eine Förderzusage, da die Jugendlichen damit selbst zu einem toleranten und respektvollen Umgang in diesem Quartier und der Nachbarschaft beitragen wollen.

Ebenfalls gefördert wird die Durchführung eines Benefizkonzerts, der aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestehenden Gruppe Grenzfrei, die neben musikalischen Beiträgen im Rahmen von Vorträgen, Kurzfilmen und Diskussionen auf das Thema Flucht und Migration aufmerksam machen möchte.

In einem weiteren Projekt möchte eine Clique von Jugendlichen aus der Innenstadt im Keller der Einrichtung Haus der Jugend einen Trainings- und Fitnessraum einrichten, um über sportliche Aktivitäten Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen. So soll Sozialkompetenz und Toleranz aufgebaut werden, um in Konflikt- und Gewaltsituationen eingefahrene Muster zu durchbrechen und zu einem respektvollen und toleranten Miteinander zu finden.

Die türkische Folkloregruppe „Siyah“ erhielt eine Förderung, um sich mit künftig mit einheitlichen Kostümen und entsprechendem Zubehör ausstatten zu können. Die Gruppe aus 14 bis 15-jährigen Mädchen möchte für Kinder und Jugendliche aller Kulturen ein Vorbild sein, dabei insbesondere deutschen Jugendlichen ihre Kultur näher bringen und bestehende Vorurteile überwinden.

Boris Graue vom Projektträger Werkstadt: „Wir werden die Jugendlichen bei ihren Projekten begleiten und unterstützen. Sie haben mit der Werkstadt eine Anlaufstelle und können unsere fachliche Beratung in Anspruch nehmen.“

Die Werkstadt und die Koordinierungsstelle werden weiter über die Umsetzung der Projekte des Aktionsfonds Jugend berichten.

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