Aktuelles  - Stadt Witten

Sportfest zur Gründung des neuen Inklusiven Sportclubs Witten e.V.

Am Samstag, den 5. Mai fand bei strahlendem Sonnenschein das erste Sportfest zur Gründung des neuen Inklusiven Sportclubs Witten e.V.
auf dem Gelände der SoVD-Lebenshilfe an der Dortmunder Str. 77 statt. Die Idee zur Gründung des Vereins für Menschen mit und ohne Behinderung
hatte Dr. Dieter König, Geschäftsführer der Lebenshilfe Witten. Um dem Verein Starthilfe zu geben, stellt die Lebenshilfe ihre Infrastruktur und erste finanzielle Hilfen zur Verfügung.
Für dieses Fest wurden vom Vorstand des von 17 Wittenerinnen und Wittener neu gegründeten Vereins verschiedene Aktionen geplant,
um den Sportclub und mögliche Angebote vorzustellen.
Folgende Aktionen wurden im Rahmen eines Parcours angeboten:
-  Walking
-  Ballettaufführung
-  Entspannungsangebot
-  Bewegungsangebot
-  Bobbycar-Rennen
-  Menschenkicker
- Torwand schießen
-  Boule spielen

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, Menschen mit und ohne Behinderung, folgten dem großen und bunten Parcour, nutzten die
Schnupperangebote und kamen in Bewegung. Außerdem wurden Würstchen und Getränke verkauft.
Das Gründungsfest wurde bewusst am 05. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, durchgeführt.
Die WAZ Witten berichtete in einem Artikel vom 07.05.18.
Das Sportfest wurde als Projekt im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Witten gefördert.

VOLL MÄDCHENMÄSSIG! Fotoausstellung Begegnung – Integration - Freundschaft

„VOLL MÄDCHENMÄSSIG !“ hieß es in der zweiten Woche der Sommerferien 2017, ein Projekt für geflüchtete und einheimische Mädchen, das Angelika Goldschmidt und Tugce Karakurt-Hidajat, Sozialpädagoginnen des Multiprofessionellen Teams (Bezirksregierung Arnsberg/ Frühe Hilfen Stadt Witten), in Kooperation mit dem Jugendring Witten e.V., dem Jugendforum des Bundesprogramms Demokratie Leben sowie der Integrationsagentur des DRK realisiert haben. Insgesamt haben 8 Schülerinnen der Holzkamp-Gesamtschule und der Freiligrathschule im Alter von 14 - 17 Jahren teilgenommen. Orientiert an den Bedarfen und Wünschen der Mädchen haben sich die Teilnehmerinnen unter den Mottos „Neue Kontakte knüpfen“, „Pflege“ und „Styling“ eine Woche lang im Cliquentreff „In der Mark“ getroffen, kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Das Highlight dieser Woche war ein Outdoor-Fotoshooting, das von der Fotografin, Luisa Gehnen, durchgeführt wurde.

Angelika Goldschmidt, Sozialpädagogin des Multiprofessionellen Teams, plant derzeit eine Fotoausstellung der entstandenen Fotos im Forum der Holzkamp-Gesamtschule. Unter Mitwirkung weiterer Kooperationspartner wie der Stabsstelle für Integration oder der Vhs Witten | Wetter | Herdecke wird die Ausstellung Anfang Juni unter dem Titel

„VOLL MÄDCHENMÄSSIG! Fotoausstellung Begegnung – Integration - Freundschaft“ eröffnet.

Den Besucherinnen und Besuchern wird an diesem Nachmittag die Möglichkeit der Begegnung geboten. Sie können sich mit den einheimischen und geflüchteten Mädchen sowie ihren Familien austauschen, neue Kontakte knüpfen und einen Eindruck über die Wichtigkeit der pädagogischen Mädchenarbeit gewinnen. Zugleich soll die Fotoausstellung die entstandenen Kontakte der Teilnehmerinnen untereinander stärken und auch eine Wertschätzung für die Mädchen sein, da diese die Projektwoche zu einer ganz besonderen Woche gemacht haben.

Getränke und Snacks werden angeboten und ein kleines musikalisches Programm ist geplant.

 

Am Dienstag, den 05. Juni 2018, um 17 Uhr im Forum der Holzkamp-Gesamtschule

Willy-Brandt-Str. 2, 58453 Witten

Auf die Bühne - Glück finden!

Das theaterspiel startet in den Pfingstferien mit dem interkulturellen und interdisziplinären Workshop-Projekt `Auf die Bühne - Glück finden!´ in die 3. Rund. 

Der viertägige Workshop am Di. 22., Mi. 23., Fr. 25. und Sa. 26. Mai 2018 richtet sich an Kinder (ab 6 Jahren), Jugendliche und junge Erwachsene mit Lust auf Theater. 

Ziel ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Theaterstücks das am letzten Workshoptag dann öffentlich aufgeführt wird. Angeboten werden Workshops in den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musik und Puppentheater/Maskenbau.

Die Teilnahme ist wieder kostenlos und auch für Verpflegung wird gesorgt sein.

Workshops:
Di., 22.05. 10-16 Uhr
Mi., 23.05. 10-16 Uhr
Fr., 25.05. 10-16 Uhr
Sa., 26.05 12-18 Uhr

Aufführung:
Sa., 26.05. ab 16 Uhr

Ort:
Martin-Luther-Kirchengemeinde
Ardeystr. 138
58453 Witten

 

 

Kooperationsprojekt "A way 2 liberty"

Das Projekt „A way 2 liberty“, gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem  Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., ist ein künstlerisches Musikprojekt, welches sich insbesondere an Menschen im Alter von 12-27 Jahren, mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund, richtet.

Im Vordergrund stand die inhaltliche Wertevermittlung demokratischer Grundprinzipien. Die Darstellungsform stand im Fokus dieser Veranstaltungsreihe und generell wurde das Finden von Gemeinsamkeiten forciert. „A way 2 liberty“ ist ein multikulturelles Musikprojekt über gegenseitigen Respekt, Integration und ihre Grenzen, sowie Menschlichkeit um gegenseitige Neugierde zu wecken.  In diesem Zusammenhang  wird gesellschaftlichen Missständen  wie Xenophobie, Ressentiments und Vorurteilen entgegengetreten.

Mehr als 200 Personen waren in dieses Projekt involviert und jeder einzelne steckte viel Herzblut und Energie in die Realisierung. Ein eigenkomponierter Song wurde in 5 verschiedene Sprachen übersetzt und mit landestypischen Instrumenten modifiziert.

Mit dem Song „Nur ein Funkeln“ versuchen die Projektpartner aufzuzeigen, dass Muße der schönste Besitz von allen ist und dass Freiheit nicht im Ansatz messbar ist, sie ist Bestandteil von uns allen und um diese lohnt es sich zu kämpfen. Es gilt nicht nur Sprache und Grammatik zu vermitteln, sondern auch zu lehren, wie gesellschaftliche Partizipation möglich ist: nämlich durch das Teilen von Erkenntnissen und ein gegenseitiges respektieren. 

Der Song „Nur ein Funkeln“, ist im Zuge der inhaltlichen Diskussion um Integration und Migrationsbewegung entstanden. Den Kooperationspartnern ist wichtig, dass dieser Song in den verschiedensten Netzwerken geteilt wird, da sich die Definitionen des Begriffes „Freiheit“ in den letzten Jahren mehr als nur geändert haben. Rechtspopulistische Meinungen sind wieder salonfähig geworden, ultrarechtskonservative Parteien europa- und weltweit auf dem Vormarsch, fragwürdige künstlerische Freiheit mit antisemitischem Inhalt ein Verkaufsschlager. Es gilt die Frage zu stellen: Was wurde in den letzten Jahren falsch gemacht, sodass solche Meinungen wieder zugelassen werden? Haben wir etwa nichts aus der Vergangenheit gelernt? Sind wir zu bequem geworden oder ist eine oberflächliche Wertevermittlung das einzige was wir in der Lage sind zu vermitteln? Mit unseren begrenzten Möglichkeiten wollten die Projektträger etwas auf die Beine stellen um soziale Verantwortung in den Mittelpunkt zu stellen und haben der Partnerschaft für Demokratie als Netzwerkpartner diesen Link zugesandt:

https://www.youtube.com/watch?v=itWhniAJKS8

Der DRK KV Witten ist stolz dieses Projekt realisiert zu haben und hofft darauf noch weitere Projekte dieser Art umsetzen zu können. Das DRK Witten dankt den verschiedenen Kooperationspartnern für die hingebungsvolle Unterstützung und ist glücklich, Netzwerke vorantreiben zu können. Es ist nicht möglich die Arbeit des Einzelnen hervorzuheben, und ohne die helfenden Hände der Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde und  Teilnehmerinnen und Teilnehmer wäre eine solche Umsetzung niemals möglich gewesen.

1. Demokratiekonferenz 2018 fand am 18.04.18 bei der Lebenshilfe statt

Die 1. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Witten in diesem Jahr fand am Mittwoch, den 18. April, um 17.00 Uhr bei der Lebenshilfe Witten e.V., Dortmunder Str. 75, 58453 Witten statt.

Die Besucher der Demokratiekonferenz erwartete ein abwechslungsreiches Programm. Das Stadtarchiv präsentierte gemeinsam mit der Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes die Ausstellung "Mein Wegzeichen - 15 Wege, 15 Geschichten, 15 Gesichter ... Expedition in das Herz Wittens". Eine Austellung, die auf beeindruckende Weise einen Einblick in die Biografien von Frauen und Männern mit Migrations- und Fluchterfahrungen gibt.

Im Anschluss wurde das Projekt "A Way 2 Liberty" der Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes präsentiert. In zwei unterschiedlichen Live-Versionen stellten beteiligte Künstler/innen den Song "Nur ein Funkeln" vor. Der Song thematisiert den zunehmenden Rechtsruck in der Gesellschaft und möchte die Hörer/innen hinsichtlich dieser Entwicklungen zum Nachdenken anregen. Die Demokratiekonferenz wurde offiziell mit der Musikvideo-Premiere zum Song "Nur ein Funkeln" beendet.

Ein ausführlicher Bericht wird in den nächsten Tagen erfolgen.

 

Partnerschaft für Demokratie 2018: Begleitausschuss beschließt Förderung von 10 Wittener Projekten

Im mittlerweile vierten Jahr der „Partnerschaft für Demokratie Witten“ werden 2018 zunächst 10 Projekte gefördert. Die Mittel dafür stellt das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit" bereit.

Neues Leitthema für das Förderjahr 2018 ist die Förderung von „Gemeinschaft, Teilhabe und Gleichstellung“. Die Projekte sollen wieder hauptsächlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. „Insgesamt wurden in Witten 13 Projektanträge von Vereinen, Verbänden und Initiativen aus dem Themenfeld Demokratie- und Toleranzförderung bei der Koordinierungs- und Fachstelle der VHS eingereicht“, berichtet Michael Lüning, Jugendhilfeplaner im federführenden Amt für Jugendhilfe und Schule.

Aktiv- und Sozialfond und Jugendforum

Der Wittener Begleitausschuss hat in seiner Sitzung vom 21. März beschlossen, dass davon 10 Einzelprojekte mit 20.000 Euro aus einem Aktiv- und Sozialfond gefördert werden. Weitere 2500 Euro wurden wieder für das Jugendforum bereitgestellt. „Es sind wieder sehr kreative und innovative Projekte dabei", freut sich Lüning. Das zeige, dass auch in 2018 die richtigen Schwerpunkte gesetzt wurden.
Aufgrund des noch nicht beschlossenen Bundeshaushalts hat die Stadt Witten bisher erst ca. die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel erhalten. Die Bewilligung der 2. Hälfte des aus insgesamt 40.000 € bestehenden Aktiv- und Sozialfonds, sowie die Restförderung des Jugendforums, wird nach nun erfolgter Regierungsbildung in nächster Zeit erwartet. Die Vergabe der Fördermittel des Aktiv- und Sozialfonds erfolgt dann in einer weiteren Begleitausschusssitzung

Michael Lüning bedauert, dass einige Antragssteller, die es ebenfalls verdient hätten,  keinen Zuschlag erhalten konnten. Der Begleitausschuss habe sich in einer intensiven Diskussion und Auswertung darum bemüht, möglichst viele Projekte finanziell zu unterstützen, doch die Mittel seien zu begrenzt, um noch mehr Projekte angemessen fördern zu können.

Die geförderten Projekte im Überblick:

·         AWO Ennepe-Ruhr – „Das sind wir in Witten“ 
      Förderung der Bildungsangebote im Familientreff Crengeldanz

·         Inklusiver Sportclub Witten e. V.
      Aktionstag der inklusiven Begegnung am 05.05.2018

·         Pestalozzi-Schule – „Tanzender Einblick in eine fremde Welt“
      Inklusive Workshops mit traditionellen indonesischen Tanz für Mädchen

·         Förderverein Grundschule Crengeldanz – „Gewaltfreie Schule - Friedensstifter bleiben“

·         Help-Kiosk e.V. – Festival zum Tag der Demokratie - Witten ist bunt!

·         Initiative Willkommen in Witten – Seminar mit Geflüchteten und Studierenden

·         Waldritter e. V. – „Tag gegen Rechtsextremismus“

·         Förderverein der Hellwegschule e.V. – Integrationsprojekt „Rucksack-Schule arabisch“

·         FSV Witten 07/32 - Mini-WM für D-Junioren: „Fußball für Toleranz und Respekt“

·         Theaterspiel – „Auf die Bühne - Glück finden“
      Recherchephase und Theaterworkshops für Neuangekommene und aus Witten stammende       Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene

Integrationsmesse 2018 in der Werkstadt Witten

„Schau mal über den Tellerrand“ lautete auch in diesem Jahr wieder das Motto der Messe für Integration und Städtepartnerschaften, die die gleichnamige Stabsstelle der Stadt Witten am 17. März in der Werkstadt Witten veranstaltet.

Bei der Integrationsmesse konnten sichGruppen, Organisationen oder Initiativen präsentieren, deren Ziel es ist, ihre vielfältigen Angebote mit Bezug zu Integration und internationalen Beziehungen sichtbar zu machen – in den Bereichen Bildung, Sprachen, Sport und Freizeit, Fair Trade, Städtepartnerschaften und Begegnungen und vieles mehr.

Auch in diesem Jahr waren das für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" federführende Amt für Jugendhilfe und Schule, sowie die Koordinierungs- und Fachstelle der VHS, wieder mit einem Infostand vertreten sein und über die Aktivitäten und Möglichkeiten der Partnerschaft für Demokratie Witten informieren.

Einige Eindrücke der Messe folgen in Kürze.

Flucht – Migration – Integration: Angebote für Ehrenamtliche und Interessierte sind jetzt als Broschüre aufrufbar

Bereits zum dritten Mal erscheint ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und Interessierte, die sich mit den Themen „Flucht – Migration – Integration“ beschäftigen oder damit auseinander setzen möchten. Bürgerschaftliches Engagement wird auch nach Abklingen des großen Flüchtlingsstroms weiterhin benötigt, oder besser: gerade jetzt! Integration ist schließlich ein Prozess, der mehrere Jahre dauert und Migrant/-innen wie auch Unterstützer/-innen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.

„Mit der neuen Broschüre wollen wir Paten/-innen entlasten, Migrant/-innen informieren und Interessierte motivieren, ihr Engagement aufrecht zu erhalten und ihre Ideen in die Tat umzusetzen“, sagt Andrea Pfeiffer, Flüchtlingskoordinatorin der städtischen Stabsstelle für Integration.

Alle Angebote aus der Broschüre, die in den kommenden Tagen auch als Print-Version erhältlich ist, findet man schon jetzt als PDF-Download auf www.welcome2witten.de – oder ganz einfach hier.

Wer, wenn nicht wir? - Neuer Webauftritt zur Kampagne des Bundesfamilienministeriums

Das Bundesfamilienministerium startet eine Kampagne zum Bundesprogramm Demokratie leben! mit einem neuen Webauftritt. Schlechte Nachrichten über Versuche, unsere demokratischen Werte zu erschüttern, gibt es genug. Die neue Seite ist die gute Nachricht. Sie richtet sich an all jene, die nicht Teil des Problems sein wollen – sondern mit kleinen Taten, Initiativen oder Ideen anfangen möchten, Teil der Lösung zu sein. Denn Demokratie ist ein Teamsport. Sie entfaltet ihre Wirkung am besten, wenn alle mitmachen. In jeder kleinen Idee, jeder noch so kleinen Tat wohnt die Kraft, eine Gesellschaft zu schaffen, in der für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Angst kein Platz ist und Freiheit und Respekt regieren. Demokratie leben: Wer, wenn nicht wir?

Hier geht es zur Internetseite https://kampagne.demokratie-leben.de/